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Villen, Bauernhäuser und Agriturismi
Toskana, Umbrien, Trasimenischer See














Umgebung

Vom Gebiet um den Lago Trasimeno aus sind mehr als die Hälfte der bedeutendsten Kunst- und Kulturstädte Italiens in einem Tagesausflug per Auto oder Eisenbahn zu erreichen (z.B. Rom, Florenz, Perugia, Cortona, Siena, Arezzo, Orvieto). Man findet dort zahlreiche künstlerische und architektonische Zeugnisse aus den verschiedenen historischen Epochen, von der etruskischen und römischen Zeit, aus dem Mittelalter und der Renaissance.

Beginnen wir mit Perugia, der Hauptstadt der Provinz Umbrien, mit seiner vollständig erhaltenen, mittelalterlichen Innenstadt. Betritt man die Stadt durch ein mächtiges Tor aus etruskischer Zeit, glaubt man sich im Gewirr der 600 Jahre alten Gassen, Gässchen und Treppen in alte Zeiten zurückversetzt. Perugia ist Sitz der Ausländer-Universität. Studenten aus aller Welt lernen hier italienisch und verleihen der Stadt ein internationales Flair. Bedeutende Sehenswürigkeiten: der Fontana Maggiore, einer der bedeutendsten Monumentalbrunnen des Mittelalters, die Kathedrale S. Lorenzo, das Rathaus am Corso Vanucci, der Pozzo Etrusco (etruskischer Brunnen), die Galleria Nazionale, vor allem mit Bildwerken der berühmtesten toskanischen und umbrischen Künstler.

In der Nähe von Cetona/Chiusi in den Hügeln liegt das Parco Archeologico di Belvedere. Es besteht aus in der Felsen ausgehackten Höhlen. Auch suchte man Schutz unter überhangenden Felsen. Im Paleoliticum, 50.000 vor Christ wohnten hier die erste Bewohner.

Spoleto: ein hübscher Ort am Berghang mit romanischen Kirchen, Treppengassen und Türmen in einer wunderschönen Landschaft. Jedes Jahr im Juni/Juli findet das weltberühmte Festival dei Due Mondi, das Musik- und Theaterfestival der "zwei Welten" statt, das von dem Komponisten Gian Carlo Monetti begründet wurde. Spoleto ist eine der wichtigsten Kunststädte Umbriens. Sehenswert: der Dom, der Ponte delle Torri und die Fassade von S.Pietro.

Assisi: Als Wirkungsstätte des heiligen Franz von Assisi von Pilgern aus aller Welt frequentiert. Es verfügt über eine perfekt restaurierte mittelalterliche Altstadt. Die wichtigste Sehenswürdigkeit ist die Kirche S. Francesco. Sie besteht aus Ober- und Unterkirche mit einer Fülle wunderschöner Fresken aus dem 13. und 14. Jahrhundert, einige von ihnen sind Werke des berühmten Giotto aus Florenz, der als der bedeutendste mittelalterliche Vorläufer der Renaissance gilt.

Arezzo: Eine lebendige, urbane Stadt mit einer Fülle von Kunstschätzen, wunderschönen Kirchen und Plätzen! Geburtstadt einiger der größten Künstler und Philosophen Italiens, wie z.B. Francesco Petrarcas, dem Repräsentanten des Humanismus oder des Malers Piero della Francesca. Besonders sehenswert: die berühmte Basilica di San Francesco, der Palazzo Lappoli und der Palazzo Cofani.

Auch in unmittelbarer Nähe, rund um den Lago Trasimeno, gibt es eine Reihe hoch interessanter und schöner Städte und Dörfer zu besichtigen. Passignano ist seit altershehr der wichtigste Badeort mit einer schönen Uferpromenade. Wer vom quirligen Leben und Treiben in der modernen Unterstadt genug hat, geht über einige Treppen und durch zwei spitzbogenförmige Tore hinauf zur alten Burg und in das durch mittelalterliche Stadtmauern geschützte alte Stadtzentrum. Monte del Lago ist ein autofreies Dorf mit schmalen Gässchen, die mit Treppen verbunden sind. Wunderschöner Seeblick.

Besonders reizvoll auf einer Halbinsel im Lago Trasimeno gelegen ist Castiglione del Lago. Die mittelalterliche Altstadt ist weitgehend erhalten und liebevoll restauriert. Sehenswert: das historische Rathaus mit seinen heroischen Fresken zu Ehren des ehemaligen Herrschers über die Stadt, des Fürsten della Corgna.

Zwei besonders reizvolle, alte Städtchen am Lago Trasimeno sind die benachbarten Orte Panicale und Paciano. Beide erlebten ihre Blüte und höchste Bedeutung im Mittelalter. Panicale ist etruskischen Ursprungs und gelangte im Mittelalter unter die Oberherrschaft des Papstes. Papst Julius II nannte den Ort "hervorragendes Land". Paciano ist ebenfalls ein karakteristisches, mittelalterliches Dorf mit einer vollständig erhaltenen Ringmauer mit Türmen und Toren, das sich auf einem Vorsprung des Berges Pietravalle erhebt. Sehenswert: die Kirchen S.Carlo Borremo und die Kirche S. Giuseppe.

Tuoro ist uralten Ursprungs, jedoch ohne eine wirklich sehenswerte alte Bausubstanz. Der historisch interessierte Besucher kommt dennoch auf seine Kosten! Tuoro (mit dem Ortsteil Sanguineto, d.h. "Bluthügel") lag nämlich im Zentrum der Schlacht des kathargischen Heerführers Hannibal gegen die Römer im Jahr 217 v.Chr., in der Hannibal dem römischen Heer eine vernichtende Niederlage bereitete. 15.000 römische Soldaten fanden den Tod in den Hügeln um Tuoro und zuletzt in den Sümpfen um den Lago Trasimeno. Es gibt einen Wanderweg, der die wichtigsten Stationen dieser historischen Schlacht verbindet. Informationstafeln erläutern die wichstigsten Ereignisse, den Verlauf und das Ergebnis der Schlacht.



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